Die hohe Nachfrage nach Kleinwagen und das durch die Abwrackprämie geringe Gebrauchtwagenangebot sorgen für hohe Preise für kleine Gebrauchte. Marktbeobachtungen von auto motor und sport ergaben, dass günstige Autos mit durchschnittlichen Laufleistungen schwer zu finden sind.
Portable Systeme vom Autohersteller fügen sich elegant ins Cockpit ein und kosten wenig.
Mobile Navis sprießen von Windschutzscheiben wie Pilze aus dem Waldboden. Allerdings mag sich nicht jeder mit der provisorisch wirkenden Montage mittels Saugnapf abfinden. Auch die Akustik der integrierten Lautsprecher überzeugt nur wenige. Spezielle Einbausysteme der Autohersteller beseitigen diese Schwächen. Dabei werden gängige Navi-Modelle von Marken wie Garmin, TomTom und Blaupunkt mit neuer Software versehen. So binden die Autoproduzenten die Wegweiser in die Bordelektronik ein. Die Sprachhinweise erfolgen über die Bordlautsprecher.
Auch den Augen schmeicheln die eleganten Einbaulösungen, denn der unästhetische Saugnapf ist ebenso überflüssig wie der Kabelsalat. Stattdessen stecken die Geräte auf modellspezifischen Konsolen, die nicht nur crashgetesteten Halt, sondern auch die Stromversorgung ermöglichen.
Jedoch gelten diese offiziellen Angebote der Autohersteller – wie die anderen mobilen Navis auch – als Zubehör und genießen daher keinen Versicherungsschutz bei Diebstahl. Dafür kann man solche Geräte dann auch in fremde Fußgängerzonen mitnehmen.
Günstige Navigationslösungen der Automarken
Alfa Romeo
Nur für den Mito – mit dem 40 Euro teuren myPort – ist das Personal Navigation Device für 300 Euro lieferbar.
BMW
Im 1er, 3er und X3 sind die beiden Navigationssysteme Plus (550 Euro) und Pro (650 Euro) erhältlich.
citrOën
Rund 400 Euro kostet das Garmin-Gerät für den c3 Picasso. Weitere Citroënmodelle sollen folgen.
Fiat
Der Fiat 500 lässt sich ab Werk (50 Euro) auf den Einsatz des 230-Euro-Routenplaners vorbereiten.
Ford
Für knapp hundert Euro Aufpreis werden Ka und Fiesta mit dem Halter für das 319 Euro teure Navi ausgestattet.
Honda
Jazz, Insight, Civic, Accord und CR-V fnden mit Kompaktgeräten ab 500 Euro den richtigen Weg.
Kia
Beim Soul kostet das Navi 499 Euro, bei allen anderen außer Sorento und Opirus hundert Euro weniger.
Mercedes
680 Euro fallen bei der A-, der B-Klasse und der alten C-Klasse (W203) für den TravelPilot III an.
Renault
Clio & Co. vertrauen auf elektronisch integrierte TomTom-Systeme zu Preisen ab 490 Euro.
Smart
Das portable Smart-Navigationssystem II für den Fortwo kostet 570 Euro.
Volkswagen
Ab sofort kann die gesamte Modellpalette mit mobilen Navigationsgeräten ausgerüstet werden. Preise: ab 480 Euro.
Volvo
Fast alle Modelle lassen sich für rund 600 Euro mit einem modifzierten Garmin-Gerät bestücken.
Quelle: AutoStraßenverkehr
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