BMW X1 x-Drive 28i
Premium-SUV mit kräftigem Herz
Der Dreiliter-Reihensechszylinder-Benziner mit 258 PS macht den X1 x-Drive 28i zum kleinen, aber starken Luxus-SUV. Der stärkste X1 im Einzeltest.. mehr...
Update ++ Mit dem neuen Audi A1 komprimiert Audi all seine Markenwerte auf Kompaktklassen-Format. Der unter vier Meter lange Premium-Zwerg feiert seine Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon und sucht seine jungen Kunden künftig im urbanen Umfeld.
Anstatt bei kleineren Unfällen die Versicherung die Autoreparatur zahlen zu lassen, kann man mit dem SchadenrüCkkauf viel Geld sparen.
Einmal unachtsam, und schon ist das Malheur passiert: Beim Ausparken wird ein anderes Auto beschädigt. Meist sind die Folgen des Missgeschicks nur harmlose Lackkratzer oder Beulen – ein Bagatellschaden, den die Versicherung schnell aus der Welt schafft, denken viele in diesem Moment. Doch Vorsicht: Für den Autofahrer, der den Unfall verursacht hat, kann es ein teures Nachspiel geben. Ganz gleich, welch ein Schaden entstanden ist: Die Assekuranz stuft den Kunden nach der Abwicklung in eine schlechtere Versicherungsklasse ein – und die Rückstufung fällt in der Regel nicht klein aus. Wer zum Beispiel auf 16 unfallfreie Jahre in der Haftpflicht zurückblickt, dem rechnen viele Unternehmen schon nach einer leichten Karambolage nur noch den Rabatt für sechs schadenfreie Jahre an. Somit steigt der Versicherungsbeitrag deutlich. Je nach Assekuranz hat der Kunde dann nicht mehr 35, sondern 55 Prozent der Grundprämie zu zahlen.
Gerade wenn es um kleine Schäden im Haftpflichtbereich geht, ist die Abwicklung über die Versicherung nicht der beste Weg. Denn es dauert Jahre, bis der Autofahrer wieder zu seiner alten Einstufung zurückgekehrt ist. Unter dem Strich hat er der Gesellschaft dann mehr an Beitrag gezahlt, als der Schaden ursprünglich ausmachte.
Hier lohnt es oft, die Reparaturkosten des Gegners aus eigener Tasche zu zahlen. Ab welchem Betrag sich das Ganze lohnt, haben die Marktbeobachter von Aspect Online anhand verschiedener Autofahrerprofile berechnet. Dabei kam heraus: Im Schnitt sind Schäden unter 1000 Euro ein klarer Fall für den eigenen Geldbeutel. Bis zu welcher Grenze es sich genau lohnt, den Schaden der anderen Partei zu übernehmen, vermerken mittlerweile viele Kfz-Versicherer auf der Jahresrechnung. Falls nicht, sollte man den Betrag nach einem Unfall erfragen. Bei kleineren Schäden informieren
viele Unternehmen von sich aus ihre Kunden. Es empfiehlt sich ohnehin, jeden Crash der Assekuranz zu melden. Das verhindert, dass es später ein böses Erwachen gibt, wenn nach Absprache einer privaten Schadenregulierung die Beschädigung am Auto des Unfallgegners doch größer ausfällt. Die Versicherung kann in diesem Fall die Leistungen reduzieren.
Nachdem die Schadenhöhe mitgeteilt wurde, haben Kunden sechs Monate Zeit, den Schaden zurückzukaufen. Die Versicherungseinstufung gilt weiterhin als unangetastet. Inzwischen bieten viele Assekuranzen diesen Service sogar in der Vollkasko an. Auch hier zeigen die Berechnungen von Aspect Online, dass Unfälle unter 1000 Euro häufig besser selbst zu zahlen sind.
Und noch etwas: Wer 25 Jahre unfallfrei ist, erhält bei den Versicherern in der Haftpflicht oft den Rabattretter. Er verhindert, dass nach einem Crash höhere Beiträge anfallen. Der Schadenrückkauf ist somit nicht wichtig. Allerdings ist dieser Schutz meist auf nur einen Unfall begrenzt.
Seit neuestem wird bei den Assekuranzen die Leistung Rabattschutz immer beliebter, die es in der Haftpflicht und Vollkasko gibt. Hier stufen die Anbieter den Kunden nach einem Unfall nicht automatisch in eine schlechtere Klasse ein. Der Vertrag wird weiterhin als schadenfrei angesehen. Dieser Service ist zwar oft nicht kostenlos, dafür werden den Kunden aber je nach Konzern bis zu drei Unfälle nicht angerechnet. Auch hier muss man sich wenig Gedanken um den Schadenrückkauf machen.
Junger Fahrer: 21 Jahre alter Elektriker, 10 000 km/Jahr, Haftpficht und Vollkasko SF 1/2 (Selbstbeteiligung Vollkasko 300, Teilkasko 150 Euro), Haftpfichtprämie im Schnitt 1013 Euro, durchschnittlicher Vollkaskobeitrag 996 Euro
Haftpflicht: Selbst zahlen lohnt
biS 949 Euro
Vollkasko: Selbst zahlen lohnt
biS 923 Euro
Familie: 36 Jahre alter Ingenieur, 15 000 km/Jahr, Haftpficht und Vollkasko SF 12 (Selbstbeteiligung Vollkasko 300, Teilkasko 150 Euro), Ehefrau (34 Jahre) nutzt das Auto auch, Haftpfichtprämie im Schnitt 198 Euro, durchschnittlicher Vollkaskobeitrag 264 Euro
Haftpflicht: Selbst zahlen lohnt
biS 721 Euro
Vollkasko: Selbst zahlen lohnt
biS 742 Euro
Vielfahrer: Bankangestellter, 44 Jahre alt, 25 000 km/Jahr, Haftpficht und Vollkasko SF 9 (Selbstbeteiligung Vollkasko 300, Teilkasko 150 Euro), Haftpfichtprämie im Schnitt 278 Euro, durchschnittlicher Vollkaskobeitrag 388 Euro
Haftpflicht: Selbst zahlen lohnt
biS 839 Euro
Vollkasko: Selbst zahlen lohnt
biS 1092 Euro
Rentner: 65 Jahre alt, 8000 km/Jahr, Haftpficht und Vollkasko SF 25 (Selbstbeteiligung Vollkasko 300, Teilkasko 150 Euro), 64-jährige Ehefrau nutzt ebenfalls das Auto, Haftpfichtprämie im Schnitt 157 Euro, durchschnittlicher Vollkaskobeitrag 172 Euro
Haftpflicht: Selbst zahlen lohnt
biS 309 Euro
Vollkasko: Selbst zahlen lohnt
biS 125 Euro
Quelle: AutoStraßenverkehr (Henning Busse)
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